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"Svenskarnas signum är ett högst levande, smidigt ljud, ett fint musicerande och melodisk virtuositet med högsta öppenhet....Ett värdigt möte som ger mersmak."
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Dirigent Thomas Dausgaard hat das Swedish Chamber in neue Höhen und bis zu den Salzburger Festspielen geführt.
Eigentlich wollte er ja ein Rock-Musiker werden. Und tatsächlich spielte der 1967 in Kopenhagen geborene Thomas Dausgaard mehrere Jahre in einer Hard- rock-Band. Als E-Gitarrist. „Ich bin mit Musik aufgewachsen und wollte mich durch sie ausdrücken. Da war das fast schon logisch", lacht Dausgaard. „Das ändert aber nichts, dass ich auch klassische Musik immer geliebt habe. Nach meinem Studium war es klar, dass ich dirigieren möchte."
Mit Erfolg. Denn seit Thomas Dausgaard Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und vor allem des Schwedischen Kammerorchesters ist, befinden sich beide Klangkörper im künstlerischen Höhenflug.
Die Belohnung für die Schweden: Einladungen etwa in den Musikverein (am 21. März 2010 mit Dirigent HK Gruber) und zu den heurigen Salzburger Festspielen. Dort wird Dausgaard am 28. August mit der Sopranistin Nina Stemme zu hören sein. Dausgaard selbst wiederum ist regelmäßiger Gast am Pult der Wiener Symphoniker. Auch, heute, Sonntag, im Musikverein.
Ein höchst lebendiger, flexibler Klang ist das Markenzeichen der Schweden; feines Musikantentum paart sich mit höchster Virtuosität und melodischer Transparenz. Wie Dausgaard dasge- macht hat? „Das Kammerorchester gibt es jetzt seit 15 Jahren. Al sich 1997 Chefdirigent wurde, habe ich die Musiker beiseite genommen und mit ihnen die Ziele abgesteckt. Oberste Priorität war Unverwechselbarkeit." Dausgaard lachend: „Bald haben wir mit CD-Einspielungen begonnen. Selbstverständlich gleich alle Beethoven-Symphonien, also etwas ganz Leichtes."
Dausgaard spielt Beethoven mit seinem Orchester demnächst wieder ein. „Wir wollen schauen, wie wir uns entwickelt haben, was sich an Klangfarben, auch an interpretatorischen Zugängen geändert hat. Denn nach jeder Einspielung hören sich alle Musiker die Bänder an. Wir haben schon komplett fertige, aber nicht gute Aufnahmen weggeschmissen."
Lustvoll Eineder inzwischen recht vielen Aufnahmen, die Dausgaard - er komponiert auch selbst und „träumt Musik" - nicht entsorgt hat, ist die aktuellste Einspielung der Symphonien Nr. 8 und Nr. 9 von Schubert. Auch hier (Label: Bis) zeigt sich Dausgaards Aufbauarbeit. Vital, dynamisch akzentuiert, sehr transparent und mit Tiefgang - sowie der Dirigent es mag. Eine lohnende Begegnung, die Lust auf mehr macht.







